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"Krüppeltor" bringt Cappel auf die Siegerstraße

FVC strahlt zum wiederholten Male kaum Torgefahr aus

Eine verteilte Partie sahen die Zuschauer an der Rosenstraße. Schon früh wollte Florian Müller Cappels Torwart Henning Unger überraschen und zog von der Mittellinie einen Freistoß in Richtung Tor, der FSV-Keeper hatte auch ein wenig Mühe den Ball abzufangen (3. Min.). Erst in der 21. Spielminute kamen die Gäste erstmals vor das FV-Tor, Marcel Jakobi flankte von der rechten Seite, in der Mitte kam - bedrängt von Matthäus Nassauer - Frede Mihr mit dem Kopf an den Ball, konnte diesen aber nicht gefährlich auf das FV-Tor bringen.

In der 26. Minute kam der FV unter Mithilfe der Gastgeber zur ersten großen Chance. Ein langer Ball wurde auf Tim Elmshäuser gespielt, Keno Moniac verließ seinen Kasten um den Ball abzufangen, kam jedoch ein wenig zu spät. Cappels Angreifer zog am Torwart vorbei, war frei vor dem Tor und wollte die Kugel eindrücken, für den FV klärte Matthäus Nassauer vor der Linie. Zwei Minuten darauf verlor Linus Nüsing im Spielaufbau das Leder, Marcel Jakobi legte in den Lauf von Tim Elmshäuser, der am gut den Winkel verkürzenden Keno Moniac scheiterte (28. Min.).

Erst in der 39. Spielminute kam Cölbe wieder einmal in Tornähe - erneut ging eine Standardsituation voraus. Florian Müller trat einen Freistoß in den Strafraum, Filip Schuller verlängerte den Ball mit dem Kopf auf das Tor, echte Torgefahr sieht jedoch anders aus, Henning Unger hatte keine Mühe das Leder zu fangen. Eine Minute später sollte den Gästen der Führungstreffer gelingen.

Mischa Trier flankte von der rechten Seite. Im Strafraum herrschte ein gewisses Durcheinander, Daniel Bepperling war dann wohl als Letzter am Ball, den auch Matthäus Nassauer nicht mehr vom Überschreiten der Torlinie hindern konnte. Das Leder trudelte so in den Kasten und hatte gar Mühe, das Tornetz zu erreichen. Mit dem 0:1 ging es in die Halbzeitpause.

Nach Wiederbeginn sollte es fast eine Viertelsunde dauern, ehe etwas Berichtenswertes geschah. Cölbe spielte einen langen Ball auf Hanibal Tesfu Asmelash, dessen Drehschuss aus 28 m sich gefährlich in Richtung langes Eck senkte, aber über das Tor strich (58. Min.). Auf der Gegenseite hatte Daniel Bepperling mit seinem Schussversuch ebenso wenig Erfolg (63. Min.).

Drei Minuten darauf kam der FV zu seinem ersten Eckstoß. Den zog Luca Mayer vor das Tor, im Strafraum kam Filip Schuller mit dem Kopf an den Ball, konnte ihn jedoch nicht entscheidend in Richtung Gästetor drücken (66. Min.). Kurz darauf spielte Luca Mayer die Kugel in den Lauf von Filip Schuller, doch Keeper Unger hatte aufgepasst und fing das Leder sicher ab (67. Min.). Eine weitere Minute darauf wiederholte sich diese Aktion fast identisch, nur musste dieses Mal Unger die Kugel mit dem Fuß aus der Gefahrenzone wegschlagen (68. Min.).

Für die Vorentscheidung sorgte in der 78. Spielminute Marcel Jakobi. Johannes Hahn konnte von der linken Seite flanken, Georg Sehr kam nicht richtig an den Ball, dieser durch zum Mittelfeldspieler des FSV, der trocken ins lange Eck abzog. Und als zwei Minuten darauf der FSV einen Strafstoß nach Foul von Torwart Keno Moniac an Marvin Pohl erhielt, war das Spiel endgültig entscheiden, denn Daniel Bepperling ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen (80. Min.).

Keno Moniac konnte sich in der Schlussphase noch einmal auszeichnen, als er einen auf das lange Eck gezielten Freistoß von Philip Naumann entschärfen konnte (84. Min.). Kurz danach war Schluss, insgesamt agierte der FV - fast schon wie gewohnt - offensiv viel zu ungefährlich gegen einen keineswegs überragend agierenden Gast, der die wenn auch wenigen Fehler des FV auszunutzen wusste.


Für Cölbe spielten:

Keno Moniac - Sinan Kluth, Florian Müller, Matthäus Nassauer, Philipp Dutschke - Tim Umbeck, Farzan Qayumi, Luca Mayer, Linus Nüsing, Aiman Soufi - Filip Schuller.
Zudem wurden eingesetzt: Hanibal Tesfu Asmelash, Georg Sehr und Mirko Dettmer.

Für den FSV spielten:

Henning Unger - Florian Briel, Mischa Trier, Simon Wickenhöfer, Marcel Jakobi - Daniel Bepperling, Philip Naumann, Athanasios Karamitros, Maxim Sajzew - Frede Mihr, Tim Elmshäuser.
Zudem wurden eingesetzt: Johannes Hahn, Marvin Pohl und Enrico Czyrzewski.

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